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Drumbook wird gerade gebaut, an manchen Tagen mehrmals. Hier steht kurz, was dazugekommen ist. Wer nichts verpassen will, muss nichts abonnieren: eine Zeile auf der Liste genügt, und die Einladung zum Mittesten kommt per Mail.
Das Metronom zählt vor, und der Bericht ist einen Blick wert.
Ein Tag am Set, sechs Rückmeldungen, ein Build. Das meiste davon hört man, den Rest hält man dem Lehrer hin.
- Ein Takt Vorzähler. Beim Start zählt das Metronom hörbar und als große Zahl herunter, dann kommt die Eins. So fängt der Klick nie mitten im Takt an. Wer es anders will: null oder zwei Takte, unter Weiteres.
- Der Bildschirm bleibt an, solange es klickt. Und die Tempo-Automatik steigert wahlweise alle paar Minuten statt alle paar Takte; nach Takten wurde es schnell zu steil.
- Der Bericht an den Lehrer, neu gesetzt. Seite 1 sagt in zwanzig Sekunden, wie die Wochen liefen: Sessions, geübte Tage, längste Serie, ein Übekalender, je Übung das Tempo und wie es sich bewegt hat, dazu die offenen Fragen. Ab Seite 2 jeder Tag mit allen Notizen. Oben steht dein Name, wenn du ihn einträgst.
- Frei üben. Eine Session ohne Übeliste, mit Dauer oder hochzählend, Notiz am Ende. Zählt im Verlauf und im Bericht wie jede andere.
- Kein Wochenziel, das niemand gesetzt hat. „Heute" zeigt nur noch, was du geübt hast. Ein Ziel stellst du ein, wenn du eins willst.
- Übungen teilen ist weg. Notenblätter sind meist fremdes Material, ein Knopf, der sie verschickt, gehört nicht in die App. Bericht und Sicherung lassen sich weiter weitergeben.
Der erste Blick sagt jetzt, worum es geht.
Wer Drumbook zum ersten Mal öffnete, sah eine Begrüßung, einen Spruch über Grooves, und danach ein leeres Formular mit acht Feldern. Wer noch nicht weiß, was ein Paradiddle ist, hat dort nichts einzutragen. Die App verlangte als Erstes genau das Wissen, das sie aufbauen soll.
- Ein Satz und eine Frage. Der erste Bildschirm sagt, was Drumbook ist, und fragt genau eines: Hast du Unterricht? Die Antwort stellt danach die richtigen Dinge ein; wegtippen geht auch.
- Sechs Übungen zum Anfangen. Single und Double Stroke Roll, Paradiddle, Achtel-Groove, Wechsel HiHat/Ride, Fill über einen Takt. Jede sagt, was zu tun ist, nicht was sie ist. Ganz normale Übungen: ändern und löschen wie alles andere.
- Leere Bildschirme bieten den nächsten Schritt an, statt ihn nur zu nennen. Und der Unterrichts-Teil erklärt, wofür er da ist, statt „Gewesen" über einem leeren Kasten zu zeigen.
Seiten aus dem Übungsbuch sitzen jetzt sauber im Band.
Wer aus einem Lehrbuch übt, hatte es bisher am schwersten: Am rechten Rand fehlte das Wiederholungszeichen, ein HiHat-Kreis rutschte in die Nachbarzeile, und zwei Spalten auf einer Seite kamen durcheinander. Alle Blätter werden dafür einmal neu gerechnet; was du eingelernt hast, bleibt.
- Die Seitenzahl des Buchs steht nicht mehr in den Noten. Fußzeilen und Hinweissätze bleiben draußen, Taktnummern, Zählhinweise und HiHat-Kreise bleiben drin.
- Das Tempo über dem Notenblatt wird gemerkt. Was du dort einstellst, steht danach an der Übung; bisher blieb es nur in der Übeleiste stehen.
- Mit großer Schrift läuft nichts mehr aus dem Bild. Menü, Einlernen, lange Übungstitel, Tempo-Regler und Taktlichter bleiben auch auf der größten Stufe lesbar.
- Die App sagt selbst, wenn der Geräteabgleich hängt. Oben in „Heute“ steht dann, wie viel nur auf diesem Gerät liegt, und der wichtigste Satz dazu: die App jetzt nicht löschen.
Ins Notenblatt schreiben, mit dem Stift.
Der Lehrer sagt „hier Ghost Notes, und den Takt langsamer", und bis zur nächsten Stunde weiß man nicht mehr, wo „hier" war. Jetzt lässt sich auf dem Blatt schreiben: mit dem Apple Pencil, mit dem Finger im Schreibmodus, oder als Marke mit Text.
- Was auf der Seite steht, steht im Notenband an derselben Stelle und umgekehrt. Auch auf schief eingescannten Lehrbuchseiten.
- Eine Ebene zum Ein- und Ausschalten. Beim Durchspielen einer Setlist bleiben die Notizen sichtbar, aber gesperrt: Auf der Bühne zeichnet niemand versehentlich.
Gescannte Notenhefte bekommen ihr Band, das Zahnrad ein Menü.
Eine mit „Noten scannen“ aufgenommene Lehrbuchseite hat die App bisher kaum gelesen: Bei neun Übungen fand sie einundachtzig „Zeilen“ und zeigte lieber die gedruckte Seite. Ein Foto derselben Seite ging. Jetzt gehen beide.
- Spalte eins, dann Spalte zwei: Lehrbuchseiten laufen in der Reihenfolge durch, in der man sie spielt. Gewölbte Seiten werden nicht mehr zerschnitten, Zeilen unter dichten Sechzehnteln bleiben eine.
- Hinter dem Zahnrad liegt jetzt ein Menü statt einer sehr langen Einstellungsseite: Üben, Erinnerungen, Unterricht, Geräteabgleich, Export und Sicherung, Hilfe. Nichts ist verloren gegangen.
- Sieben Knöpfe sind größer geworden, genau die, die man mit einem Stock in der Hand trifft: Band und Seite im Setlist-Spieler, Tempo und Zurück beim Einlernen, Stopp in der Metronomleiste.
- Noten und Musik gleich beim Anlegen. Eine neue Übung musste man erst sichern und wieder öffnen, um ein Blatt anzuhängen. Jetzt steht beides im Formular.
Die Sicherung warnt, bevor du einen Tag verlierst.
Wer morgens sicherte, den Tag über übte und abends die Sicherung vom Morgen einlas, verlor den ganzen Tag, still und ohne einen Hinweis. Jetzt zählt die App vorher nach und sagt es dir: „Deine App ist neuer als diese Sicherung. 17 Einträge fallen dabei auf den älteren Stand zurück.“ Bewusst zurückgehen bleibt möglich, versehentlich nicht mehr.
- Mit ganz großer Schrift bleibt alles lesbar. Das Abzeichen in der Bibliothek zerfiel dort in eine senkrechte Buchstabenkette: aus „Aufwärmen“ wurde A/uf/w/är/m/en.
- Mit VoiceOver ist die Bibliothek siebenmal schneller. Eine Übungszeile ist jetzt ein Element statt bis zu sieben, und die Knöpfe der Metronomleiste sagen endlich, was sie tun.
- Das Metronom sagt Bescheid, wenn es nicht kann, etwa während eines Anrufs. Bisher tat der Startknopf schlicht nichts.
Das Notenblatt kommt mit ans Set.
Bisher lag das Notenblatt in der Bibliothek. Mitten in der Session kam man nicht heran, man hätte die Übung verlassen müssen. Mit Stöcken in der Hand macht das niemand. Jetzt steht in der Metronomleiste ein Notensymbol: einmal tippen, und das Blatt füllt den Bildschirm, mit Uhr, Pause, Weiter und Metronom als schmaler Leiste darunter.
- Fotografierte Buchseiten werden erkannt. Häng ein Foto aus deinem Übungsbuch an eine Übung, und Drumbook findet die Notenzeilen darin, auch bei zwei oder drei Spalten und auch dann, wenn die Seite im aufgeschlagenen Buch gewölbt liegt. An zwei echten Seiten geprüft: neunzehn von neunzehn Übungen. Vorher: keine einzige.
- Querformat beim Üben. Quer liegt jetzt alles nebeneinander: links Uhr und Steuerung, rechts Metronom und Ablauf.
- Songs direkt in die Session. Beim Zusammenstellen und mitten in der Session gibt es einen Reiter „Übungen | Songs"; bisher kamen Songs nur über eine Setlist hinein.
- Größere Knöpfe am Metronom. Mit Stöcken in der Hand trifft man mit dem Daumen, nicht mit der Fingerspitze.
- Auch die Einstellungen gehen zwischen deinen Geräten mit. Wochenziel, Pausenlänge, der Name deines Lehrers; bisher waren das zwei getrennte Welten.
iPhone und iPad kennen denselben Stand.
Der Geräteabgleich läuft. Was du abends am iPad planst, steht am nächsten Tag am Set auf dem iPhone, ohne Konto, ohne Anmeldung, ohne Passwort. Er läuft über deine eigene iCloud. Und wenn du die App löschst und neu installierst, ist in ein paar Sekunden alles wieder da.
Wichtig dabei, und der Grund, warum es diesen Weg geworden ist: Deine Übungen liegen in deiner privaten iCloud-Datenbank, nicht auf meinem Server. Ich komme nicht an sie heran, und das ist keine Zusage, sondern technisch gar nicht vorgesehen.
Dazu ein Abend am Set und elf Rückmeldungen, die alle eingebaut sind: Der Klick hört in der Pause von selbst auf. Die Reihenfolge im Ablauf lässt sich ziehen. Eine Übung lässt sich löschen, nicht nur archivieren. Und im Bericht für den Lehrer steht jetzt auch, was dir bei der einzelnen Übung aufgefallen ist.
Das Notenband läuft von selbst mit.
Öffne ein Notenblatt, und die Zeilen stehen untereinander über die volle Breite des Bildschirms: kein Zoomen, kein Schieben mit nassen Händen. Neu ist das Mitlaufen: Einmal am Tisch durchtippen, und danach rollt das Band beim Klick von selbst weiter. Wiederholungen und Sprünge kannst du dabei mitgeben, D. S. al Coda eingeschlossen.
Der Trick, der es brauchbar macht: Das Blatt zählt in Schlägen, nicht in Sekunden. Einmal bei 90 eingelernt, stimmt es bei 130 unverändert.
Und seit diesem Tag ist die Seite hier unter drumbook.de zu erreichen.
Die erste Testfassung läuft.
Drumbook läuft seit heute über TestFlight. Das ist Apples Weg, eine App vor dem Verkauf ausprobieren zu lassen. Vorerst in einem kleinen Kreis, damit die ersten Fehler nicht bei denen landen, die sich auf die Liste geschrieben haben. Die offene Runde folgt, sobald die Punkte abgearbeitet sind, die der Praxistest zutage gefördert hat, und wer auf der Liste steht, bekommt den Link zuerst.
Drumbook spricht Englisch.
Die App gibt es vollständig auf Deutsch und auf Englisch: jede Zeile, bis in den Bericht für den Lehrer hinein. Der Anlass war mein eigener Unterricht: Mein Lehrer arbeitet an einer zweisprachigen Schule.
Mittesten
Willst du mittesten?
Die offene Testrunde startet, sobald die letzten Punkte sitzen. Wer auf der Liste steht, bekommt den TestFlight-Link zuerst und sonst keine Post: keinen Rundbrief, keine Neuigkeiten, nichts dazwischen. Genau eine Nachricht, wenn es losgeht. Je mehr Leute mitspielen, desto schneller wird die App gut.
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